Die 3 häufigsten Fehler, welche zum Konkurs führten
Es ist nicht schwer herauszufinden wie Sie denken. Als erstes lasst uns einen kritischen Blick auf die Fehler der dot-com Firmen, also die dot-bombs Unternehmen, werfen. Sie können sehr viel durch die Analyse der allgemeinen Fehler, welche die anderen gemacht haben, lernen.
FEHLER 1: Keine klare Definition der Tätigkeit
Denken Sie einen Augenblick über Pets.com nach. Ihr Markt mit Heimtierbesitzern war riesig! Aber da war das Hindernis, dass sie endlich einen Profit bringen mussten. “Haustiere” sind ein sehr allgemeiner Markt. Da gibt es Hunde, Katzen, Hamster, Vögel, Fischbesitzer… ich könnte ewig aufzählen! Und eine jede Gruppe hat verschiedene Bedürfnisse punkto Nahrung, Spielzeug, Pflegemitteln, usw…
Das Vermarkten, und all die verschiedenen Bedürfnisse der Personengruppen zu finden, mit all den verschiedenen Produkten und Services, ist kein leichtes Unternehmen. Ich sage nicht, dass dies nicht getan werden kann, aber ich weise darauf hin, dass dies Geld kostet… viel Geld.
Und das bringt uns gleich zum nächsten Fehler…
FEHLER 2: Zu langfristige Businesspläne
Das Kreieren einer national anerkannten Marke verlangt viel Geld und eine ganze Menge Geduld, und dies bedeutet, dass die Investoren gute Nerven brauchen.
Als der Markt voriges Jahr abflaute, waren viele Investoren frustriert – ja gerieten sogar in Panik – als die dot-com Unternehmen Millionen Dollar von Investmentkapital aufbrauchten, ohne Anzeichen je ertragreich zu werden.
Könnten diese Unternehmen mit weiteren Investments erfolgreich sein? Viele bestimmt. Aber da die Kapitalgeber ihre Unterstützung zurückzogen, bekamen sie nie eine Chance.
Schlussendlich erreichen wir…
FEHLER 3: Eimerweise Geld in nutzlose Werbung investieren
Die einfache Wahrheit ist, dass Bannerwerbung nicht mehr so erträglich ist, wie dies einmal war. Werbung mit 5 bis 10 Prozent Klickraten schaffen heute nur noch mit Glück 0,6 bis 0,8 Prozent.
Leider investierten während dieser Phase, viele dot-com Unternehmen, weiter blind Millionen in oft nicht gerechtfertigte Werbung mit nur äusserst niedrigen Umsatz.
Ebenso könnten Sie stapelweise Bargeld ins Feuer werfen – zum Schluss hätten Sie ja einige Cents an Heizkosten für die Büroräume gespart.